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Landschaftspark Region Stuttgart

Wir haben viele interessante Themen.

Auf den folgenden Seiten gibt es daher weitergehende Informationen:

Regionale Strategien für Naherholung und Freizeit

Die landschaftliche Attraktivität der Region Stuttgart basiert wesentlich auf ihrer abwechslungsreichen Topografie mit reizvollen Ausblicken und der großen Vielfalt an Kulturlandschaften. In schneller Folge wechseln sich Streuobstwiesen, Weinberge in Steil- und Flachlagen, Wälder, Heiden und Ackerland ab.

In Verbindung mit zahlreichen Flüssen und Stillgewässern sowie der räumlichen Nähe von Landschaft und Siedlung verfügt die Region über hervorragende Voraussetzungen für naturraumgebundene Freizeit und Erholung. Dies trägt dazu bei, dass Natur und Landschaft von der Bevölkerung in besonderem Maße geschätzt werden. Neben einem engmaschigen Freizeitwegenetz bietet die Region spezifische naturgebundene Sport- und Spielangebote wie MTB-Trails und Kletterrouten, aber auch wasserbezogene Erlebnisse an den elf Badeseen. Diese Qualitäten zu erhalten und auszubauen, ist ein klarer Auftrag an die Kommunen und die Region.

Zentrale Handlungsfelder

In einem umfangreichen Verfahren unter Beteiligung der Öffentlichkeit wurden acht zentrale Handlungsfelder erarbeitet. Sie spiegeln die gesellschaftlichen Bedarfe und Interessen wider, nehmen Bezug zu lokalen und regionalen naturräumlichen und landschaftlichen Besonderheiten und bilden den Rahmen für die zukünftige Entwicklung der Naherholung und Landschaft.

Hier geht es zum Abschlussbericht der Naherholungskonzeption

Copyright Karten: Cristina Estanislao

Regionales Freizeitwegenetz
Alltagslandschaften
Wasserbezogene Naherholung
Natur und Umwelt
Weinberge, Streuobstwiesen, Heiden und Felder
Wälder
Naturraumbezogenes Freizeitangebot
Ausblicke und Panoramen

Attraktive und sichere Freizeit- und Alltagswege fördern nachhaltige Mobilität und leisten damit einen Beitrag zur Klimaneutralität, bieten aber auch Anreiz zu Bewegung im Freien. Wichtig ist ein lückenloses, dichtes Netz aus Haupt- und Nebenrouten, das ganzjährig genutzt werden kann. 

Ziel ist ein durchgängiges Freizeitwegenetz für die Erholung, aber auch für das tägliche Pendeln von und zur Arbeit, das zum Entdecken der regionalen Landschaft und Natur einlädt, charakteristische Besonderheiten einbindet und durch die Wegeführung sensible Bereiche schützt. Dazu gehören auch Reitwege oder Kanustrecken. Vorrangige Aufgaben sind, den Bestand auszubauen, ggf. nachzuverdichten und aufzuwerten (z.B. Premium- oder Rundwanderwege) sowie die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Ein vielfältiges und hochwertiges Angebot an Erholungsangeboten im nahen Siedlungsraum trägt wesentlich zur Lebensqualität der Bevölkerung bei und ist ein Zeichen der Wertschätzung. Zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV in kurzer Zeit erreichbar, bietet es Erholung für alle und verringert den Freizeitverkehr. 

Ziel ist eine gestalterische, klimaangepasste und ökologische Inwertsetzung des unmittelbaren Wohn- und Arbeitsumfeldes, der Siedlungsränder und der siedlungsnahen Landschaft („Landschaft für eine Stunde“) unter besonderer Berücksichtigung landwirtschaftlicher Produktion und naturräumlicher Aspekte.  Naherholung beginnt in den Siedlungs- und Gewerbegebieten!

Flüsse tragen in hohem Maße zur Lebensqualität in den Städten und Gemeinden bei – sie bieten Raum für Erholung und Freizeitnutzung, steigern Wohlbefinden und Gesundheit. Gleichzeitig leisten sie als Lebensräume für Pflanzen und Tiere einen wichtigen Beitrag zum Biotopverbund und zu mehr Biodiversität, und dank ihrer kühlenden Wirkung zur Verbesserung des Stadtklimas. 

Ziel ist es, die wasserbezogene Erholung entlang und auf den Gewässern zu stärken und naturverträglich auszubauen und die Flüsse, Bäche und Seen enger mit den Siedlungen zu verknüpfen und zugänglich zu machen. Die Rückmeldungen aus der bürgerschaftlichen Beteiligung ergaben ein starkes Bedürfnis der Bevölkerung nach entsprechenden Angeboten.

Die Biodiversität nimmt durch intensive Landnutzung und Übernutzung natürlicher Ressourcen seit Jahren ab. Die Sicherung und der Aufbau eines dichten Netzes biologisch intakter und widerstandsfähiger Lebensräume für Flora und Fauna – der sogenannte Biotopverbund – ist daher von großer Bedeutung, um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken und die biologische Vielfalt und damit auch unsere Lebensgrundlage langfristig zu erhalten. 

Ziel ist, bestehende Schutzgebiete und charakteristische Kulturlandschaften qualitativ aufzuwerten und über kommunale Grenzen hinweg zu vernetzen, sodass sie gemäß den Schutzzielen mit ihren naturraumtypischen Lebensräumen und Arten noch stärker zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beitragen können.

Über Jahrhunderte gewachsene und vielfältige Kulturlandschaften prägen das regionale Landschaftsbild und sind in hohem Maße identitätsbildend. Im Kontrast zu den Siedlungs- und Verkehrsräumen sind sie naturnahe Erlebnisräume für die Menschen und wichtige artenreiche Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen. 

Ziel ist es, charakteristische Kulturlandschaften als regionale Alleinstellungsmerkmale zu erhalten, zu pflegen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Gesunde Wälder sind Erholungsorte, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Rohstofflieferanten, Wasserspeicher und dienen dem Erosionsschutz. Zudem speichern sie große Mengen an Kohlenstoff. Die Erholungsfunktion ist insbesondere in der Nähe von Ballungsräumen bedeutend. Eine Herausforderung stellen diesbezüglich die hohe Zahl an teils konkurrierenden Freizeitnutzungen im Wald sowie die notwendige Lenkung der Besuchenden zum Schutz des Waldes und von Flora und Fauna dar. 

Ziel ist es, den Wald als kühlenden Erholungsort und seine Regulationsleistung als Luft- und Wasserfilter zu erhalten („natürliche Klimaanlage“), aber auch erfahrbar zu machen und die Bevölkerung für seine Belange zu sensibilisieren!

Ein breites Angebot an naturraumbezogenen Sport- und Freizeitaktivitäten erhöht die Standortattraktivität, leistet einen Beitrag zur Gesundheitsförderung, aber auch zur lokalen Wertschöpfung. Die ausgeprägte Topografie in der Region Stuttgart bietet für einige Sport- und Freizeitarten eine ideale Voraussetzung. Eine große Herausforderung besteht darin, Schutz und Nutzung so miteinander zu verbinden, dass sowohl die Vielfalt der Arten und Naturräume als auch eine natur- und landschaftsverträgliche Nutzung möglich ist. 

Ziel ist es, naturverträgliche Angebote im Bereich Sport und Bewegung, aber auch Sensibilisierung und Information in Einklang mit Natur und Umwelt und mit den betroffenen Akteurinnen und Akteuren weiterzuentwickeln.

Topografisch bewegte Landschaften bieten einzigartige und immer wieder überraschende Ausblicke sowie weite Panoramen und üben eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Der Blick von oben eröffnet eine unvergleichliche Perspektive auf weitläufige Naturräume, aber auch die enge räumliche Verschränkung von Siedlung und Freiraum. 

Ziel ist es, dieses regionale und für die Standortattraktivität bedeutende Alleinstellungsmerkmal für unterschiedliche Zielgruppen weiter auszubauen und entsprechend zu vermarkten.

Vielfältige Ideen für charakteristische Landschaftsräume

Für charakteristische Landschafts- und Erholungsräume wurden Masterpläne erstellt, die zukünftige Handlungsschwerpunkte und konkrete Projektideen für die Entwicklung der Freiräume definieren. Dabei variieren die Themen – von der Aufwertung und Rückgewinnung von Freiräumen bis hin zur Erschließung und touristischen Wertschöpfung der vorhandenen landschaftlichen Qualitäten. Die Inhalte wurden in enger Kooperation zwischen den beteiligten Städten und Gemeinden und relevanten Akteuren sowie dem Verband Region Stuttgart erarbeitet. Diese starke lokale und regionale Verankerung ist ein Grund für den großen Zuspruch.

Die Masterpläne

Masterplan Neckar

Der Landschaftspark Neckar erstreckt sich auf einer Länge von 90 Kilometern entlang des Laufs des Neckars von Neckartenzlingen im Süden bis Kirchheim am Neckar im Norden und umfasst alle 27 Anrainerkommunen.

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Masterplan Rems

Der Landschaftspark Rems erstreckt sich entlang seines namensgebenden Flusses Rems, einem rund 80 Kilometer langen Nebenfluss des Neckars, von der geografischen Mitte der Region Stuttgart über den östlichen Rand hinaus bis nach Essingen im Ostalbkreis.

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Masterplan Limes

Der Landschaftspark Limes liegt im Nordosten der Region Stuttgart und ist ein Zusammenschluss von fünf Limes-Anrainerkommunen sowie drei angrenzenden Gemeinden: Alfdorf, Althütte, Großerlach, Kaisersbach, Murrhardt, Rudersberg, Spiegelberg und Welzheim.

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Rahmenplan Filder

Der Landschaftsraum Filder umfasst den Naturraum Filder und damit die Städte und Gemeinden Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern, Denkendorf und Neuhausen sowie die vier südlichen Bezirke von Stuttgart, Birkach, Plieningen, Möhringen und Sillenbuch sowie die beiden Esslinger Stadtteile Berkheim und Zollberg. 

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Masterplan Fils

Der Landschaftspark Fils erstreckt sich vom Filsursprung bei Wiesensteig auf der Schwäbischen Alb im Osten entlang der 63 Kilometer langen Fils bis zur Neckarmündung bei Plochingen und überwindet eine Höhendifferenz von über 400 Metern.

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Masterplan Albtrauf

Der Landschaftspark Albtrauf erstreckt sich über den am südöstlichen Rand der Region Stuttgart liegenden Teilbereich der Schwäbischen Alb: Von Schlierbach im Mittleren Albvorland, im Westen entlang des Albtraufs, auf die Hochfläche der Mittleren Kuppenalb von Albuch bis zu Härtsfeld im Osten. 

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Masterplan Murr/Bottwartal

Der Landschaftspark Murr-/Bottwartal im Nordosten der Region umfasst die Städte und Gemeinden im Bereich von Murr und Bottwar: Affalterbach, Allmersbach im Tal, Aspach, Auenwald, Backnang, Burgstetten, Erdmannhausen, Großbottwar, Kirchberg an der Murr, Murr an der Murr, Murrhardt, Oberstenfeld, Oppenweiler, Steinheim an der Murr, Sulzbach an der Murr und Weissach im Tal.

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Masterplan Schönbuch

Der Schönbuch verfügt über eines der größten zusammenhängenden Waldareale der Region Stuttgart. Der Schönbuchtrauf sowie Streuobstwiesen, Täler und natürliche Aussichtspunkte an Hangkanten sind seine prägenden Merkmale. 

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Konzept Glemspark

Im Frühjahr 2001 hat der Verband Region Stuttgart eine Konzeption für einen Landschaftspark im Glemsraum („Glemspark mit grünem Strohgäu“) in Auftrag gegeben. Der Park stellt einen Baustein in der Gesamt-Landschaftsparkkonzeption Mittlerer Neckar/Region Stuttgart dar: Der Vorreiter für folgende Masterpläne.

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